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	<title>Jennys Leseecke &#187; Hörbücher</title>
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	<description>&#34;Lesen ist für den Geist das, was Gymnastik für den Körper ist.&#34; (Addison)</description>
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		<title>[Hörbuch] Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe &#8211; Gernot Gricksch</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 19:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Humor/Satire]]></category>
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		<description><![CDATA[Lust auf einen überaus netten, humorigen und modernen Liebesroman? Hier ist einer&#8230;


Robert und Monika &#8211; er 27, sie 42
Robert, siebenundzwanzig und Angestellter eines PC-Game Unternehmens, trifft unerwartet auf seine große Liebe Monika. In einer Reinigung. Robert beschreibt sich selbst als selbstbewusst und gutaussehend. Ja, sogar als Frauenschwarm. Dennoch macht er einen liebenswürdigen Eindruck. Er wirkt [...]


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Lust auf einen überaus netten, humorigen und modernen Liebesroman? Hier ist einer&#8230;</em></p>
<p><center><a target="_blank" href"http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_BEHO_000001DE"><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/04/gricksch_zimmermann-e1270148499119.jpg" alt="" title="gricksch_zimmermann" width="200" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-1876" /></a></center></p>
<p style="margin-top: 1%">
<p><strong>Robert und Monika &#8211; er 27, sie 42</strong><br />
Robert, siebenundzwanzig und Angestellter eines PC-Game Unternehmens, trifft unerwartet auf seine große Liebe Monika. In einer Reinigung. Robert beschreibt sich selbst als selbstbewusst und gutaussehend. Ja, sogar als Frauenschwarm. Dennoch macht er einen liebenswürdigen Eindruck. Er wirkt ein wenig naiv bei seinen Schilderungen, neigt dazu das ein oder andere Fettnäpfchen mitzunehmen und ist mit einem warmen Herzen ausgestattet. Zum Gernhaben halt.</p>
<p>Mit eher mäßiger Begeisterung habe ich mich dieser Geschichte angenähert. Dafür gab es allerdings keinen Grund. Gernot Gricksch beschreibt realistisch und dabei stets mit Humor die Entwicklung dieser eher ungewöhnlichen Liebe. Ungewöhnlich ist vielleicht nicht das richtige Wort, vielleicht wäre seltene Konstellation besser ausgedrückt. Monika ist fünfzehn Jahre älter als Robert. Das stört ihn jedoch überhaupt nicht. Im Gegensatz zu Monika, die nicht nur um die Beziehung zu ihrem pubertierenden Sohn fürchtet, sondern auch um ihr Ansehen bei Freunden und Verwandten. Und so entwickelt sich nach und nach eine tiefe Zuneigung, die ihre Momente der Leidenschaft erlebt, aber auch die der kräftezerrenden Routine.</p>
<p>Hier ist alles vereint, was unterhält &#8211; vor allem Komik. Obwohl die Story eher unspektakulär ist, ja sich fast schon eines 08/15-Plots bedient, unterliegt man umgehend dem Sogeffekt. Keine langweiligen Szenen, keine überflüssigen Beschreibungen &#8211; einfach Unterhaltung pur. Es ist sicher nichts spektakulär Neues und auch nicht sonderlich tiefgründig. Aber es ist durchaus nett.</p>
<p>Das Hörbuch bietet zwei große Vorteile: gute Unterhaltung für Erkältungstage im Bett, an denen es nicht zum Lesen reicht, aber der Schlaf nicht kommen will und es ist ungekürzt. Ich habe mich an den Sprecher gewöhnt, bin aber davon überzeugt, dass mir das Buch selbst gelesen besser gefallen hätte. Die Aussprache ist teilweise holprig und die Betonung der Aussagen mit sarkastischem Inhalt bisweilen ermüdend. Ich hätte mich über ein wenig mehr Pointierung gefreut. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Die Geschichte macht Spaß! Das Hörbuch ist empfehlenswert, wenn auch nicht ganz nach meinem Geschmack gesprochen. Ich habe mir den Film auf meine Leihliste gesetzt und bin schon sehr gespannt darauf.
 </p>
<p style="margin-top: 1%"><div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></div></p>
<p style="margin-top: 5%"><strong>Weitere Besprechungen</strong><br />
<a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=34928" target="_blank">Büchereule</a>
</p>
<hr style="margin-top: 5%;margin-bottom: 4%" />
<p style="margin-top: 5%;"><em><strong>Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe &#8211; Gernot Gricksch</strong><br />
9 Std. 54 Min. (ungekürzt),<br />
Gesprochen von Max Trüffel,<br />
17,95 Euro (regulär), 9,95 Euro (als Audible-Abonnent)<br />
<a href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_BEHO_000001DE" target="_blank">audible</a></em></p>
<hr style="margin-top: 5%;margin-bottom: 4%" />
<p><strong>Ähnliche Bücher</strong></p>
<div style="float:left;margin-right: 15px"> <div class="amzshcs" id="amzshcs-53f674ac81fefd869a332caf7957aefb"><div class="amzshcs-item" id="amzshcs-item-193e9fee38a24c73bdcb9d0521d22c56"> <a href="http://www.amazon.de/Neue-Vahr-S%C3%BCd-CDs-Autorenlesung/dp/393618657X%3FSubscriptionId%3D114T635VFQ5C6CXHBG82%26tag%3Damazonshowcase-20%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D393618657X"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/21hZqSaJY5L._SL160_.jpg" height="157" width="160" alt="Image of Neue Vahr Süd. 12 CDs: Autorenlesung" title="Neue Vahr Süd. 12 CDs: Autorenlesung" /></a> </div></div> </div>
<p style="font-size:0.9em"><strong>Neue Vahr Süd</strong><br />
Wir befinden uns im Jahre 1980 in der Neuen Vahr Süd, einem ganz und gar nicht pittoresken Neubauviertel im Osten von Bremen. Für Frank Lehmann, der gerade seine Lehre beendet hat, noch immer bei seinen Eltern wohnt und irgendwie vergessen hat, den Wehrdienst zu verweigern, wird es ein hartes halbes Jahr. Zwar gelingt ihm nach einem Streit der Auszug aus dem Elternhaus in eine chaotische Wohngemeinschaft im Bremer Studentenviertel Ostertor, aber ein neues Zuhause hat er damit noch lange nicht gefunden, und die Neue Vahr Süd holt ihn immer wieder ein. Und während Frank &#8211; noch immer rätselnd, wie es so weit kommen konnte &#8211; in der Kaserne strammstehen, Hemden auf Din-A-4 falten und durchs Gelände robben muss, streiten seine Freunde für ihre Version der proletarischen Weltrevolution, gegen Militär und Aufrüstung und um die energische Sibille, ohne diese allerdings vorher nach ihrer Meinung gefragt zu haben. Hin- und hergerissen zwischen Auflehnung und Resignation kämpft Frank Lehmann hart am Abgrund und mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln für eine eigene, würdige Existenz zwischen zwei widersprüchlichen Welten. Sven Regener ist ein komischer und zugleich beklemmender Roman gelungen, der uns über den Aufbruch seines Helden in eine verwirrende Zukunft die frühen achtziger Jahre von einer Seite nahebringt, die wir erfolgreich verdrängt zu haben glaubten.<br />
<span style="font-size:0.9em">(&copy; Roof Music)<br />
<em>34,95 Euro Audible Preis, 9,95 Euro Audible Abo Preis</em></span></p>
<p style="clear:left;margin-bottom: 50px;">


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</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Zeitgenössisch] Einfache Gewitter &#8211; William Boyd</title>
		<link>http://jennys-leseecke.de/rezensionen/einfache-gewitter-william-boyd/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:31:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
				<category><![CDATA[4 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössisch]]></category>
		<category><![CDATA[Englische Belletristik]]></category>

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		<description><![CDATA[

Kurzbeschreibung
Ein Mann. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Aktenordner. Ein Toter.
Von einer Sekunde auf die andere muss Adam Kindred, angesehener Klimatologe, auf Durchreise in London, untertauchen. Jeder Weg zu seinem früheren Leben ist versperrt. Kontakt zur Familie nicht möglich, Kreditkarte und Mobiltelefon nicht zu benutzen, das Hotelzimmer außer Reichweite.
Nur Stunden zuvor hatte er in einem kleinen italienischen Restaurant [...]


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 1%"><div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></div></p>
<p><a href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_DAVE_000358DE"><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/02/einfachegewitter_2-150x150.jpg" alt="" title="einfachegewitter_2" width="150" height="150" style="padding-top: 10px" class="alignleft size-thumbnail wp-image-1440" /></a>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Ein Mann. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Aktenordner. Ein Toter.</p>
<p>Von einer Sekunde auf die andere muss Adam Kindred, angesehener Klimatologe, auf Durchreise in London, untertauchen. Jeder Weg zu seinem früheren Leben ist versperrt. Kontakt zur Familie nicht möglich, Kreditkarte und Mobiltelefon nicht zu benutzen, das Hotelzimmer außer Reichweite.</p>
<p>Nur Stunden zuvor hatte er in einem kleinen italienischen Restaurant in Chelsea Philip Wang kennengelernt, Chef-Entwickler des Pharmakonzerns Calenture-Deutz. Als er ihn wenig später in seinem Appartment aufsucht, um einen vergessenen Ordner vorbeizubringen, findet er einen sterbenden Mann vor. In Panik flieht Adam, alle Indizien weisen auf ihn. Er versteckt sich auf Brachland nahe der Themse und muss nun, wie tausend andere in London, im Untergrund, im Verborgenen leben. Schnell hofft er seine Unschuld zu beweisen, doch ahnt er nicht, welchen Mächten er gegenübersteht.</p>
<p>William Boyd erzählt die Geschichte eines Mannes, dem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Er erzählt, welche Kräfte jemand entwickelt, dem alles genommen ist, und welch unerwartete Wege sich in düsterer Stunde auftun. Ein Roman über die Zerbrechlichkeit unserer Identität, in dem Boyd einmal mehr sein großes Können entfaltet. Und wie bei Ruhelos fasziniert er auch hier durch glänzend recherchierte Hintergründe, Glaubwürdigkeit und ein hohes Maß an Authentizität.</p>
<p><strong>Gute Unterhaltung -mysteriöse Genrezuordnung</strong><br />
Identität und Identitätsverlust scheint dieser Tage ein beliebtes Romanthema zu sein. So auch bei William Boyd und seinem aktuellen Roman „Einfache Gewitter“, mein erstes (Hör)Buch übrigens von diesem Autor. </p>
<p>Das Buch wird momentan in den Spannungsecken der Buchhandlungen bzw. in den Krimi/Thriller-Ecken der Online Buchhandlungen verkauft. Wie es dazu kommt, keine Ahnung. Ich könnte mir vorstellen, dass es ob dieser Zuordnung schon den ein oder anderen unzufriedenen Leser gegeben haben mag. Klar, es wird gemordet, es wird gejagd, aber alles recht vorhersehbar und nervenschonend. Ich darf das behaupten, weil ich prinzipiell aufgrund zu schwacher Nerven das Thriller-Genre meide – nicht nur aus diesem Grund, aber mitunter.</p>
<p>Was bietet dieser Roman? Nun, einen guten Einblick in die Londoner Untergrund- und Bettlerszene sicherlich. Aber auch eine kleine Vorstellung davon, wie schwierig es ist, heutzutage einfach abzutauchen, seine Identität abzulegen. Von heute auf morgen den Verlust des eigenen Hintergrundes und eine Neuorientierung in eine Richtung, die im Optimalfall nur eine große Verschlechterung der Lebenssituation darstellt, im Normallfall jedoch ein Kampf ums Überleben bedeutet. Daneben wartet Boyd mit interessanten Figuren auf. Leider bleibt aber auch kein Klischee auf der Strecke, insbesondere was die „bösen Buben“ aus den osteuropäischen Ländern, die in den Londoner Untergrund abtauchen, angeht. </p>
<p>Viel Neues wird nicht geboten. Dubiose, politisch weitreichende, Machenschaften in der Pharmaindustrie sind keine Überraschung. Die Auflösung, sofern von Auflösung überhaupt gesprochen werden kann, ist keine Auflösung, da von vornherein ersichtlich. Als Thriller funktioniert die Geschichte nicht. Keine rasanten Actionszenen, keine überraschenden Wendungen – ganz im Gegenteil, die Jagd läuft mehr als gut aus Adam Kindreds Sicht des Gejagden, und keine falschen Fährten. </p>
<p>Was William Boyd zweifellos kann, ist gut erzählen. Seine Figuren sind zwar nicht in der Tiefe ausgearbeitet, aber sie sind wunderbar „Gut“ und „Böse“ und manchmal auch ein bisschen zwischendrin (so z.B. die Prostituierte, in die sich Adam Kindred ein bisschen verliebt). Die Dialoge wirken zwar hin und wieder recht aufgesetzt (besonders die Unterschicht mit den Migranten, oder bei Jonjo, dem Ex-Soldat und Berufskiller), aber wahrscheinlich ist das die notwendige Portion Authenzität aus Boyds Sicht.</p>
<p>Ich habe mich auf die Geschichte eingelassen und wurde auf rein unterhaltender Ebene nicht enttäuscht. Bis zum Schluss habe ich dem Sprecher gebannt zugehört. Rückblickend bin ich zwar über den Schluss enttäuscht, aber das wusste ich zum Zeitpunkt des Hörens ja nicht&#8230;</p>
<p>Was die Genrezuordnung angeht ist es weder Fisch noch Fleisch. Für eine Einordnung ins zeitgenössische Genre hat es meines Erachtens nicht genug Substanz, für einen Thriller bietet es zu wenig Rasanz und/oder Spannung. Gewünscht hätte ich mir einen „runderen“ Plot mit einem adäquaten Abschluss oder aber eine differenziertere Gesellschaftsstudie.</p>
<p>Die Lesung selbst war makellos. David Nathan besitzt eine angenehm ausdrucksstarke Stimme, mit der er Persönlichkeiten gekonnt in Szene setzt und eine optimale Atmosphäre erzeugt. Besonders das gesprochene Herantragen des unterkühlten Milieus der Shaft-Bewohner hat mich beeindruckt. Wirklich gut. Es hat großen Spaß gemacht ihm zuzuhören. Langweiligen Autofahren wurde damit das Garaus gemacht.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Was immer es auch wirklich sein soll, als Hörbuch funktioniert es wunderbar und bietet beste Unterhaltung. Als netten Zeitvertreib kann ich es nur empfehlen! Ganz im Gegensatz zu meiner Erwartung (nach den Kritiken zu <em>Ruhelos</em>) allerdings keineswegs anspruchsvoll.</p>
<hr style="margin-top: 5%;" />
<p style="margin-top: 20px;"><em><strong>Einfache Gewitter &#8211; William Boyd</strong><br />
7 Std. 39 Min., 2010, <a href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_DAVE_000358DE" target="_blank">Audible Download</a>,<br />
Sprecher: David Nathan</em></p>
<p><strong>Weitere Besprechungen</strong></p>
<ul style="margin-top: 0px; padding-top: 0px;">
<li><a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=45879" target="_blank">Buchbesprechung im Büchereulen Forum</a></li>
<li><a href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=45879" target="_blank">sf magazin (Buchbesprechung)</a></li>
<li><a href="http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/ueber-das-verschwinden.html" target="_blank">Berliner Literaturkritik (Buchbesprechung)</a></li>
<li><a href="http://www.radiokultur-online.de/rezensionen/buch/2009/william_boyd__einfache.html" target="_blank">Radiokultur online (Buchbesprechung)</a></li>
<li><a href="http://ohrient.de/index.php/einfache-gewitter-underdog-krimi" target="_blank">Ohrient (Hörbuchbesprechung)</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere (Hör)Bücher von William Boyd</strong><br />
[avhamazon locale="DE" asin="3833305630" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3833305363" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3833305088" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3833305649" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3833304901" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3833305371" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3446196447" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3827007178" linktype="pic" picsize="medium"] [avhamazon locale="DE" asin="3886989488" linktype="pic" picsize="medium"] </p>
<p style="clear:left;margin-bottom: 20px;">


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</ul></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>[Zeitgenössisch - Hörbuch] Ich schlage vor, dass wir uns küssen &#8211; Rayk Wieland</title>
		<link>http://jennys-leseecke.de/rezensionen/zeitgenossisch-horbuch-ich-schlage-vor-dass-wir-uns-kussen-rayk-wieland/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 10:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Buchvorstellungen]]></category>
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&#8220;Es war im Jahr 1988, da hatte mein Freund Bernd den perfekten Plan: die DDR zu verlassen. Ausgerüstet allein mit seinem grünen Sozialversicherungsausweis, wollte er am Silvestertag sich über die VR Polen und die UDSSR nach Nordkorea durchschlagen und anschließend irgendwie nach Südkorea weiterziehen.&#8221;
Kurzbeschreibung
Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post: Auf [...]


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-top: 1%">
<div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></div></p>
<blockquote style="margin-top: 5%"><p>&#8220;Es war im Jahr 1988, da hatte mein Freund Bernd den perfekten Plan: die DDR zu verlassen. Ausgerüstet allein mit seinem grünen Sozialversicherungsausweis, wollte er am Silvestertag sich über die VR Polen und die UDSSR nach Nordkorea durchschlagen und anschließend irgendwie nach Südkorea weiterziehen.&#8221;</p></blockquote>
<p><strong>Kurzbeschreibung</strong><br />
Herr W. hat eines Tages eine ominöse Einladung in der Post: Auf einer Podiumsdiskussion unbekannter Untergrunddichter soll er Auskunft geben über sein Werk, über die Unterdrückung in der DDR und über seine Erlebnisse als Staatsfeind. Zuerst glaubt er an einen schlechten Scherz. Ist er überhaupt gemeint? Mit der DDR hat er doch längst abgeschlossen, nachdem sie 1989 wie ein falsch montiertes Chemieklo zusammenklappte. War er je als Dichter auffällig geworden? Als unterdrückter gar?</p>
<p><a href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_PHON_000096DE" target="_blank"><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/02/wieland.jpg" alt="Ich schlage vor, dass wir uns küssen" title="wieland" width="175" height="175" style="margin-right: 15px" class="alignleft size-full wp-image-1019" /></a> W. stellt Nachforschungen an, unterzieht sich bei der Psychologin Tyna Novelli einer Rückführungstherapie in die DDR-Vergangenheit und nimmt schließlich Einsicht in seine Stasi-Akte. Was für ein Fund: Tatsächlich sind hier seine lyrischen Gehversuche unter dem Titel &#8220;Mögliche Exekution des Konjunktivs&#8221; abgeheftet, dazu sämtliche Liebesbriefe an Liane in München &#8211; alles von einem Oberleutnant Schnatz über Jahre akribisch gegengelesen, verwegen gedeutet und als staatszersetzend-konterrevolutionäres Schrifttum eingestuft.<br />
&#8220;Ich schlage vor, dass wir uns küssen&#8221; ist ein Roman über die Absurditäten der Erinnerung, auch der eigenen, über rätselhafte Wirkungen unbeholfener Gedichte und über eine Liebe, wie sie nur in Zeiten der deutschen Teilung blühen konnte. Ein Buch über die Mauer, die es nie gab. Eine wahre Geschichte, die niemand für möglich gehalten hat. Nicht einmal ihr Verfasser. </p>
<p><strong>Die Geschichte dieses Buches beruht auf einer wahren Begebenheit: die DDR hat es wirklich gegeben.</strong></p>
<p>Herr W. fischt eines Tages eine Einladung vom Verein der unbekannten Untergrunddichter Deutschlands aus seinem Briefkasten. Eingeladen wird zum Symposion „Dichter, Dramen, Diktatur – Nebenwirkungen und Risiken der Untergrundliteratur in der DDR“. Gerade sein Werk bezeuge, welchen Widrigkeiten junge und kritische Literatur im Realsozialismus ausgesetzt war.<br />
Herr W. ist einigermaßen überrascht von dieser Einladung, kann er sich doch nicht daran erinnern, zu DDR-Zeiten schriftstellerisch tätig gewesen zu sein noch als Unterdrückter gegolten zu haben. Laut Aussage der Frau Schneider, seiner Ansprechpartnerin vom Verein der unbekannten Untergrunddichter Deutschlands (VUDD) jedoch, habe er Gedichte geschrieben, die er nun öffentlich vortragen soll.</p>
<blockquote style="margin-top: 2%"><p>Ich sagte, es gäbe keine Gedichte, könne keine geben und falls es doch welche gäbe, dann seien sie nicht von mir. Sie erklärte, dass sie das nicht glauben könne, dass sie sie schließlich gelesen habe und dass ein Irrtum ausgeschlossen sei, es sei denn, sie irre. Ich wusste nichts. Sie wusste alles. </p></blockquote>
<p>Ob dieser „Unterstellungen“ neugierig geworden, besorgt sich Herr W. das Bändchen mit Anthologien, herausgegeben von eben jenem Verein und entdeckt doch tatsächlich seinen Namen und, wie er selbst sagt, „interessante biografische Zusatzinformationen“. Sein Werk: „Mögliche Exekution des Konjunktivs“.</p>
<blockquote style="margin-top: 2%"><p>Ich habe eine Liebste und diese Liebste ist schön.<br />
Ich wollt‘ ich könnt‘  mit der Liebsten<br />
Mal um ein paar Ecken und hinter die Hecken<br />
Von hier bis nach drübsten gehen.</p></blockquote>
<p>Doch das ist alles erst der Anfang, erst  ein Beispiel der lyrischen Ergüsse Herr W‘s.. Nachdem er seine Stasiakte zugeschickt bekommt, die  nicht wenige Unterlagen enthält bzw. so ziemlich all das, was er jemals zu Papier gebracht hat (inklusiver aller Liebesbriefe an seine Liane),  beginnt sein Rückblick in allen Einzelheiten. Was er so angestellt hat und wie das, was er so machte, von der Stasi nebenbei „operativ“ bearbeitet wurde.</p>
<p>Es ist wie vielfach beschrieben: eine Geschichte prall gefüllt mit geistreicher Spaß-Lyrik und viel Klamauk ohne verklärende Blicke und frei von Nostalgie über die letzten Stunden der DDR. Gelesen vom Autor selbst bietet dieses Hörbuch einen hohen Genuss, dem sich zu entziehen schwer fällt. Seine Analysen sind haarscharf, seine Vergleiche erfrischend originell, ein Kalauer jagd den nächsten. Und das alles, auf einem sehr intelligenten Niveau!</p>
<blockquote><p>&#8220;OPK – Operative Personenkontrolle. Keine Ahnung, was das ist. In der DDR wurde ja gern und ausdauernd kontrolliert. Wenn Länder Neurosen haben könnten, dann hätte die DDR chronischen Kontrollzwang. Zum Krankheitsbild gehört, wie man weiß, sorgfältige Verheimlichungstendenzen, da Zwänge auf Mitmenschen oft absurd und lächerlich wirken können. Zwangsneurotiker wissen auch um die Sinnlosigkeit ihrer Kontrollrituale und doch müssen sie, wie ferngesteuert, immer weiter machen.“</p></blockquote>
<p>Rayk Wieland liest äußerst gelungen sein eigenes Buch. Wie sollte es auch anders sein? Besonders die Gedichte erhalten durch ihn die richtige Tonlage. Die Stimme ist angenehm „rauh“ und enthält stets einen amüsierten – irgendwie naiven – und leichten Unterton. Die Autofahrten wurden zu den vergnüglichsten Zeiten meines Tages.  Vielen Dank dafür, Herr Wieland! Und um alle Zweifel bezüglich der Hörbuchversion auszuräumen: Es ist ungekürzt!</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Ein hoch vergnügliches Gute-Laune-(Hör)Buch zum Thema „Erinnerungen an die DDR“. Es tut einfach gut, die sinnlose Absurdität der Aktivitäten und Spitzeleien, die dort betrieben wurde, auf die Spitze getrieben serviert zu bekommen. Herr W. und sein Konjunktiv als Staatsfeind Nr. 1. Ganz großes Kino!</p>
<hr style="margin-top: 5%" />
<p style="margin-top: 20px"><em><strong>Ich schlage vor, dass wir uns küssen &#8211; Rayk Wieland</strong><br />
5 Std. 4 Min., ungekürzte Lesung, <a target="_blank" href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_PHON_000096DE">Audible Download</a>,<br />
Hörprobe auf der Audible Seite erhältlich</em></p>
<p><strong>Weitere Besprechungen</strong></p>
<ul style="margin-top: 0px;padding-top: 0px">
<li><a target="_blank" href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=653">Rezension im Büchereulen Forum</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.perlentaucher.de/buch/31604.html">Perlentaucher</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.wdr.de/radio/wdr2/zweiamsonntag/510057.phtml">wdr Radio</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul style="margin-top: 0px;padding-top: 0px">
<li><a target="_blank" href="http://www.spiesser.de/artikel/interview-mit-rayk-wieland">Interview mit Rayk Wieland bei spiesser.de</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rayk_Wieland">Rayk Wieland bei Wikipedia</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ministerium_f%C3%BCr_Staatssicherheit">Wikipedia über das Ministerium für Staatssicherheit der DDR</a></li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 20px">


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</ul></p>]]></content:encoded>
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		<title>[Belletristik - Hörbuch]: Die Eleganz des Igels &#8211; Muriel Barbery * * *</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 10:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
				<category><![CDATA[3 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Belletristik]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ich heiße Renée. Ich bin 54 Jahre alt. Seit 27 Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen, herrschaftlichen Stadthaus mit Innenhof und Innengarten, aufgeteilt in acht exquisite Luxuswohnungen, alle bewohnt, alle gigantisch. Ich bin Witwe. Klein, hässlich, mollig, ich habe Hühneraugen und, gewissen Morgenstunden zufolge, in denen er mich selbst [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 60px;"></div></div></div>
<blockquote style="margin-top: 20px"><p>&#8220;Ich heiße Renée. Ich bin 54 Jahre alt. Seit 27 Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen, herrschaftlichen Stadthaus mit Innenhof und Innengarten, aufgeteilt in acht exquisite Luxuswohnungen, alle bewohnt, alle gigantisch. Ich bin Witwe. Klein, hässlich, mollig, ich habe Hühneraugen und, gewissen Morgenstunden zufolge, in denen er mich selbst stört, einen Mundgeruch wie ein Mammut.&#8221;</p></blockquote>
<p><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/01/igel_eleganz-e1264758473971.jpg" alt="Die Eleganz des Igels" title="igel_eleganz" width="200" height="200" style="margin-right: 20px" class="alignleft size-full wp-image-638" /> Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt. Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.Renée ist nun schon seit fast dreißig Jahren Concierge in einem Pariser Stadtpalais. Und seit eben dieser Zeit setzt sie alles daran vor den reichen Hausbewohnern das Klischee der einfältigen Witwe zu erfüllen. Doch hinter der spröden Kulisse blitzt immer wieder ihre Leidenschaft für die schönen Künste auf. Damit zieht sie die Aufmerksamkeit der zwölfjährigen Paloma auf sich. Das altkluge Mädchen seziert haargenau die Gepflogenheiten der Hausbewohner, um die gewonnenen philosophischen Erkenntnisse dann ihrem Tagebuch anzuvertrauen.</p>
<p>Wunderbar komisch, bitterböse und überaus originell erzählen die beiden sympathischen Außenseiter von ihrem Leben, den Bewohnern des Stadtpalais, von Musik und Mangas, Gott und der Welt&#8230; doch diese Welt gerät ins Wanken, als Monsieur Ozu, ein japanischer Geschäftsmann, ins Haus einzieht und alle Konventionen über Bord wirft.</p>
<p><strong>Bezaubernde Lesung &#8211; zweifelhafter Plot&#8230;</strong><br />
Das Hörbuch ist ein Genuß. Allerdings nicht der Handlung wegen, sondern aufgrund der Stimmen, die sie vermitteln. Anna und Katharina Thalbach meistern ihre Aufgabe hier mit Bravour. Sicherlich ist das ein nicht unwesentlicher Grund an der Geschichte dran zu bleiben. Die Entscheidung das Hörbuch mitzunehmen, kam bei der Entdeckung in der Bücherei. Ich wusste, das Buch würde mich langweilen (ich habe die Stimmen dazu verfolgt), aber mit dem Hörbuch für die Autofahrt wollte ich es probieren.<br />
Und tatsächlich, es hat mir gefallen, weil die Sprecherinnen mir gefallen haben. </p>
<p>Ansonsten hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Madame Michel als &#8220;heimlich&#8221; intelligente Concierge, die sich versucht vor den elitären Hausbewohnern zu verstecken, ist mir ein Rätsel. Natürlich stellt sich eine geraume Zeit die Frage, warum sie dies überhaupt macht. Die Auflösung folgt gegen Ende, jedoch, na ja, einer solch intelligenten Dame hätte ich in diesem Fall mehr Verstand zugetraut.  </p>
<p>Daneben gibt es noch Paloma. Paloma, das zwölfjährige hochintelligente Mädchen, das ebenfalls in dem Haus wohnt, das von Madame Michel als Concierge betrieben wird, die ihre &#8220;tiegründigen Gedanken&#8221; in Form hochphilosophischer Ansätze mit sich selbst diskutiert und sich nur unwesentlich von der Figur der Madame Michel unterscheidet (ein übrigens häufig genannter Kritikpunkt vieler Rezensenten, dem ich mich anschließe). Aus den Figuren spricht die gleiche Stimme. Das ist einfallslos. Vielmehr hätte mich eine gegensätzliche Haltung eingenommen. Darüber hinaus verfügt Paloma über eine Weitsicht, die ihrer Lebenserfahrung schlichtweg nicht entspricht, womit sie als Figur unglaubwürdig wirkt. </p>
<p>Die Handlung ist im Übrigen nebensächlich. Im Prinzip prallt hier über Stunden hinweg ein Schwall philosophischer Ansätze auf den Hörer nieder, deren Sinn sich oftmals nicht erschließen lässt, da sie in hochkomplexe, verschachtelte Satzstrukturen eingebettet sind, die es zu entschlüsseln gilt. Es ist ein konsequentes und wahrscheinlich auch ein der Philiosophie gerecht werdendes Vorgehen. Das jedoch alle Leser und Hörer dieser Welt diesen inflationären Umgang in hohem Maße genossen haben, das will ich nicht so recht glauben. Hier wird zu dick aufgetragen. Anzumerken sei jedoch, dass der zweite Teil &#8211; nach dem Einzug von dem japanischen Herrn Kakuro Ozu -, ein bisschen Bewegung annimmt. Vorher gibt es nur philosophische Diskussionen &#8211; ohne Rahmenhandlung. Das Ende allerdings ist Mist.</p>
<p>Gesamtheitlich betrachtet jedoch, abgesehen von der schwachen Handlung, hat mir das Hörbuch gut gefallen. Manche Abschnitte sind tatsächlich interessant und regen zum Nachdenken an. Es gibt auch vereinzelt amüsante Momente, die den Unterhaltungswert anheben. Im großen Ganzen ist es &#8211; als Hörbuch zumindest &#8211; eine durchaus nette Berauschung. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Das Hörbuch ist allein aufgrund der Sprecherinnen hörenswert. Es ist einfach bezaubernd diesen beiden zu lauschen. Katharina Thalbach vermittelt gerade Madame Michels sehr langen Sätze überaus pointiert und verständlich, setzt Atempausen richtig ein und betont an den richtigen Stellen. Das gleiche gilt für Anna Thalbach, allerdings ist ihr Part nicht ganz so komplex wie der ihrer Mutter. Die Handlung ist nebensächlich. Wer sich gerne stundenlang über &#8220;das Sein&#8221; und &#8220;das Nichtsein&#8221; berieseln lässt und keine meisterhaft orginelle Handlung erwartet, der wird hier sicher belohnt.</p>
<hr />
<p style="margin-top: 20px;"><strong><em>Die Eleganz des Igels &#8211; Muriel Barbery</strong><br />
gekürzte Lesung (6 Std. 44 Min.), 24,95 Euro<br />
<a href="http://hoerbuch-hamburg.de">Hörbuch Hamburg</a><br />
Sprecherinnen: Anna und Katharina Thalbach</em></p>
<p style="margin-bottom: 3px"><strong>Weitere Besprechungen</strong></p>
<ul style="margin-top: 0px;padding-top: 0px">
<li><a target="_blank" href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=39927">Hörbuch-Rezension bei den Büchereulen</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=29735">Buch-Rezension bei den Büchereulen</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://leselustfrust.wordpress.com/2009/07/10/muriel-barbery-die-eleganz-des-igels/">Besprechung bei LeseLustFrust</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.litkara.de/litblog.php?id=1365">Besprechung bei Liisa</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://lesekreis.org/2008/06/05/die-eleganz-des-igels-von-muriel-barbery/">Besprechung im Lesekreis</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://blog.literaturwelt.de/archiv/muriel-barbery-die-eleganz-des-igels/">Besprechung in der Literaturwelt</a></li>
</ul>
<p style="margin-bottom: 3px"><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<ul style="margin-top: 0px;padding-top: 0px">
<li><a target="_blank" href="http://www.dtv.de/_pdf/blickinsbuch/24658.pdf">dtv Leseprobe</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.audible.de/adde/store/product.jsp?BV_UseBVCookie=Yes&#038;productID=BK_HAMB_000166DE">Das Hörbuch bei Audible mit Hörprobe</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://www.die-eleganz-des-igels.de/">Website zum Buch</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Thalbach">Anna Thalbach bei Wikipedia</a></li>
<li><a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Thalbach">Katharina Thalbach bei Wikipedia</a></li>
</ul>
<hr style="margin-bottom: 20px" />
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>(Hör-)Bücher von Muriel Barbery im Überblick</strong></p>
<div class="subcolumns">
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</p></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Hörbuch: Das Muschelessen &#8211; Birgit Vanderbeke</title>
		<link>http://jennys-leseecke.de/allgemein/horbuch-das-muschelessen-birgit-vanderbeke/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 21:31:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
				<category><![CDATA[5 Sterne]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgenössisch]]></category>
		<category><![CDATA[Familientragödie]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur aus Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Das es an diesem Abend zum Essen Muscheln geben sollte, war weder ein Zeichen noch ein Zufall. Ein wenig ungewöhnlich war es, aber es ist natürlich kein Zeichen gewesen, wie wir hinterher manchmal gesagt haben. Es ist ein ungutes Omen gewesen, haben wir hinterher manchmal gesagt, aber das ist es sicherlich nicht gewesen und auch [...]


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 100px;"></div></div></div>
<blockquote style="margin-top: 6%"><p>&#8220;Das es an diesem Abend zum Essen Muscheln geben sollte, war weder ein Zeichen noch ein Zufall. Ein wenig ungewöhnlich war es, aber es ist natürlich kein Zeichen gewesen, wie wir hinterher manchmal gesagt haben. Es ist ein ungutes Omen gewesen, haben wir hinterher manchmal gesagt, aber das ist es sicherlich nicht gewesen und auch kein Zufall. Gerade an diesem Tag wollten wir Muscheln essen, ausgerechnet an diesem Abend, haben wir gesagt, aber so ist es wiederum auch nicht gewesen, keinesfalls kann man von Zufall sprechen. &#8220;</p></blockquote>
<p><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/01/muschelessen.jpg" style="margin-top: 20px; margin-right: 20px;" alt="Vanderbeke Muschelessen" title="muschelessen" width="200" height="200" class="alignleft size-full wp-image-190" /></p>
<p style="margin-top: 0px;">Die wenigen Stunden, die der Familienvater sich verspätet, und während derer die Frau und die beiden jugendlichen Kinder wartend am Abendessenstisch sitzen, genügen, um aus der sorgfältig ausbalancierten Kleinfamilie einen Haufen zersprengter Einzelteile zu machen.<br />
Die drei sitzen vor einem Berg Muscheln, die sich eklig schmatzend öffnen und die eigentlich niemand außer dem Vater gerne ißt, und sie beginnen in dieser unerwarteten Auszeit miteinander zu sprechen. Es entsteht so plötzlich wie überraschend ein Riß in der familiären Scheinidylle. Der Vater wird besichtigt und es bleibt nicht besonders viel übrig von diesem Mann und seiner fragwürdigen väterlichen Autorität.<br />
Birgit Vanderbeke läßt das Labor Familie in die Luft fliegen, sie zieht den Stöpsel, und durch eine kleine Veränderung in der Versuchsanordnung kommen der repressive Mief und der kleinbürgerliche Ehrgeiz, aber auch die versteckte Liebe zutage.</p>
<p><strong>Wow!</strong><br />
Ich bin platt. Und ich bin mir sehr, sehr sicher, dass ich an dieser Geschichte so gar keinen Gefallen gefunden hätte, hätte ich sie in Buchform konsumiert. Das Hörbuch aber, gesprochen selbst von der Autor, vorgelesen, mit der Stimme der Schreibenden und damit auch in ihrem Sinne, hinterlässt einen tiefen und bleibenden Eindruck &#8211; bei mir zumindest. </p>
<p>Es gibt zahlreiche gegenläufige Meinungen zu dieser Familiengeschichte. Viele langweilen sich. Das ist sogar verständlich. Die Sätze sind lang, teilweise sehr lang. Und das nicht etwa aufgrund ihres entsprechenden Inhaltes, den sie in sich tragen, nein, sie sind lang, weil der Inhalt sich ständig wiederholt. </p>
<blockquote><p>Im Grunde ist das, was wir uns vorgestellt hatten, als wir das Muschelessen geplant hatten, im Verhältnis zu dem, was dann daraus geworden ist, von ziemlich geringfügiger Besonderheit, von einer untergeordneten jedenfalls, während das, was dann geworden ist, von erheblicher, ja gewaltiger und außerordentlicher Besonderheit ist, aber keinesfalls kann man sagen, es ist ein Zeichen oder ein Zufall gewesen, dass es an dem Abend Muscheln hat geben sollen, was die Lieblingsspeise von meinem Vater gewesen ist.</p></blockquote>
<p><div class="amzshcs" id="amzshcs-a00662626ad83d6932adc7250e36a790"><div style="float:right;margin-left: 20px" class="amzshcs-item" id="amzshcs-item-0b0cc3dd99b0f9c46ffef301d3ddf644"> <a href="http://www.amazon.de/Das-Muschelessen-Audio-CDs-Birgit-Vanderbeke/dp/3933199387%3FSubscriptionId%3D114T635VFQ5C6CXHBG82%26tag%3Dbuechersuecht-21%26linkCode%3Dxm2%26camp%3D2025%26creative%3D165953%26creativeASIN%3D3933199387"><img src="http://ecx.images-amazon.com/images/I/51CS5Z6AXSL._SL160_.jpg" height="159" width="160" alt="Image of Das Muschelessen, 3 Audio-CDs" title="Das Muschelessen, 3 Audio-CDs" /></a> </div></div>
<p>In Buchform serviert kann das sicherlich recht schnell ermüden. In Hörbuchform aber, mit dem besonderen Etwas der Autorin gelesen, ist es wahrlich ein &#8220;Hörknaller&#8221;. Die Handlung spitzt sich äußerst schleichend zu. Das Geschehen, aus Sicht der Tochter erzählt, beginnt völlig unspektakulär. Ja, der Vater hat die eine oder andere Macke, aber herrje, welcher Vater hat die nicht. Gerade unsere Familienoberhäupter sind ja für ihre &#8220;Diva-Allüren&#8221; bekannt. Das sich hinter diesem Vater aber ein verabscheungswürdiger Mensch verbirgt, kommt aus den Rückblenden der Tochter erst langsam ans Tageslicht. Dabei legt sie, vor allem zu Beginn der Geschichte, großen Wert darauf eine Art neutrale Haltung gegenüber dem Familiengeschehen einzunehmen. Diese Haltung relativiert sich natürlich zunehmend im Laufe der Geschichte bis hin zum Ende, wenn davon gesprochen, sich das nicht mehr bieten zu lassen.</p>
<p>Der Spiegel schrieb zu diesem Titel:</p>
<blockquote><p>&#8220;Am Ende wandert mit den ungegessenen Muscheln ein ideologischer Grundpfeiler des Bürgertums auf den Müll: die Idee der Familie.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die Aussage wirkt ein wenig pathetisch &#8211; Birgit Vanderbeks Story übrigens auch an einigen Stellen. Den Kerngedanken jedoch trifft sie auf den Punkt. </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Literatur vom Feinsten! Birgit Vanderbeke entwirft ein ausdrucksstarkes Bild, mit Fokus auf die Fassaden eines Familienlebens, über das es sich lohnt nachzudenken. Ein Hörbuch, das ich in sehr guter Erinnerung behalten werden.<br />
Und eines steht fest: Nach der Lektüre dieser Geschichte dürfte jeder den Unterschied zwischen notwendig und hinreichend nicht nur im Ansatz verstanden haben.</p>
<hr />
<p style="margin-top: 20px;"><em><strong>Das Muschelessen</strong><br />
Birgit Vanderbeke<br />
ungekürzte Autorenlesung,<br />
170 min., Audiobuch Hamburg</em></p>
<hr style="margin-bottom: 20px" />
<p style="margin-bottom: 20px"><strong>Weitere Bücher von Birgit Vanderbeke</strong></p>
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		<title>Hörbuch: Also&#8230; &#8211; Elke Heidenreich</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 20:59:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jwoj</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[<img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/01/vier_Sterne.png" alt="vierSterne" style="border:0" />
Ausgewählt und vorgelesen von Heidenreich selbst, sind 25 ihrer besten Kolumnen nun auch zu hören. 
»Also …« – mit diesem Wörtchen fangen alle Brigitte-Kolumnen von Elke Heidenreich an...


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</ul>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Die besten Kolumnen aus der Brigitte<br />
Spieldauer 79 min.</em></p>
<div class=""><div style="text-align:left; padding: 0; margin: 0; background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png); height: 20px; width: 100px;"><div style="background: url(http://jennys-leseecke.de/wp-content/plugins/gd-star-rating/stars/oxygen/stars20.png) bottom left; padding: 0; margin: 0; height: 20px; width: 80px;"></div></div></div>
<p><img src="http://jennys-leseecke.de/wp-content/uploads/2010/01/heidenreich_also.jpg" alt="Also Heidenreich" title="heidenreich_also" width="200" height="180" style="margin-top: 20px;margin-right: 20px" class="alignleft size-full wp-image-75" /> </p>
<p style="margin-top: 0px;padding-top: 0px">17 Jahre lang begeisterte Elke Heidenreich Woche für Woche unzählige Brigitte-Leserinnen mit ihrer legendären Kolumne Also …<br />
Ausgewählt und vorgelesen von Heidenreich selbst, sind 25 ihrer besten Kolumnen nun auch zu hören. </p>
<p>»Also …« – mit diesem Wörtchen fangen alle Brigitte-Kolumnen von Elke Heidenreich an. Schonungslos nimmt sie darin die großen und kleinen Dinge des Alltags unter die Lupe, und weil Heidenreich wie kaum jemand weiß, wo im Alltag der Schuh drückt, trifft sie mit ihren eigenwilligen Analysen ein ums andere Mal ins Schwarze.<br />
Ebenso einfühlsam wie maliziös schreibt sie etwa über feine Damen in feinen Parfümerien, über Frauen zwischen Literatur und Fensterputz, über ihren Ausleih-Mann, über ihr Bettenleben, über die Qualen bei einem Badeanzugkauf im Spätwinter, über Tage, an denen sich alle und alles gegen einen verschwören, über geheimnisvolle Zettel, die man selbst geschrieben hat und nicht mehr versteht, über die Tücken von ausgeliehenen Autos, über die kosmetische Geheimsprache, über Männer beim Einkaufen, über die ewige Baustelle Liebe, über nervige und – nicht zuletzt – über nette Mitmenschen. Natürlich nimmt sie bei alledem kein Blatt vor den Mund, und natürlich könnte niemand diese Texte besser vortragen als – Elke Heidenreich selbst.</p>
<p><strong>Kurzweilig und unterhaltsam</strong><br />
Was gibt es besseres, als beim Bügeln oder Hausputz oder auch im lästigen Stau gut unterhalten zu werden? Zur Zeit dieser Tätigkeiten selbst wohl nicht viel&#8230; <em>Also&#8230;</em> ist dafür eine gute Wahl. Frau Heidenreichs Kolumnen sind amüsante Alltagsbeobachtungen, sehr unterhaltsam und vor allem sehr treffend zusammen gefasst. Ob&#8217;s nun um den &#8220;Ausleihmann&#8221; geht, der eigene Ehemann, der ständig für sämtliche Arbeiten der Freundinen/Verwandten/Bekannten ausgeliehen werden muss und mit Dank zurückgegeben wird, oder um die Tage, an den denen alles schief läuft. </p>
<p>Frau Heidenreich hat eine selten gute Begabung Trivialitäten des Alltags detailgetreu wiederzugeben, so dass der Wiedererkennungseffekt mit der eigenen Person mitunter recht hoch ist. </p>
<p>Da ich die Kolumnen von Frau Heidenreich nicht aus der Zeitschrift kannte, hatte ich keine konkrete Vorstellung davon, was mich dabei erwartet. Leztendlich muss ich sagen, kamen diese Kolumnen jedoch weit weniger &#8220;bissig&#8221; daher, als ich vermutet hatte. Schade&#8230; </p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Ein (leider) kurzweiliges, unterhaltsames und kluges Hörvergnügen. Gut zum Wiederhören geeignet!</p>


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